
16.10.2026
Viele Jahre war Andrea Bergs „Best Of“ das am häufigsten in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, platzierte Album aller Zeiten. Mittlerweile standen zwar sechs Werke noch länger in der Top 100, aber dafür feiert der Longseller in seiner 351. Chartwoche nun den nächsten Meilenstein. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums noch einmal neu aufgelegt, erobert das „Best Of“ erstmals die Spitze. Es markiert Bergs 15. Nummer-1-Album, womit der Schlagerstar den Rekord als der weibliche Artist mit den meisten Nummer-1-Platten weiter ausbaut. Außerdem brachte keine andere deutsche Sängerin mehr Alben in der Top 10 unter – Andrea Berg kommt jetzt auf insgesamt 19 Stück.
Sehr präsent bleiben Peter Maffay und Johannes Oerding. Ihr von der Country-Welt inspiriertes Duett-Album „Nashville“ rutscht nur eine Position abwärts und holt Silber. „Short N' Sweet“ ist Sabrina Carpenter auch über zwei Jahre nach Erscheinen ihres sechsten Langspiel-Streiches, der dank einer Anniversary Edition an die dritte Stelle zurückkehrt. Die stärksten Neueinsteiger sind die Hardrock-Band Greta Van Fleet („Palace For The People“, vier), Violinisten-Virtuose David Garrett („Immortal“, sechs), die Pet Shop Boys mit ihrem dem Mathematiker Alan Turing gewidmeten Konzeptalbum „A Man From The Future“ (acht) sowie die Austro-Pop-Größen Bilderbuch („Unendlich + 1“, neun).
In den Single-Charts hält Taylor Swift („Patient Zero“) zum dritten Mal in Folge die Zügel fest in der Hand. Das Podest komplettieren Shakira & Burna Boy („Dai Dai“) und Temper City („Self Aware“). Als höchste New Entries kommen die Deutschrap-Duos Sido & Montez („Puzzleteil“, 13) und SadiQ & reezy („Blue Talisman“, 25) im vorderen Viertel unter. Der slowakische Shootingstar Adéla überzeugt mit den Hits „Ain't In La“ (sieben) und „Nicole Kidman“ (20) gleich doppelt.
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.