Viral-Hit "Gut genug" und WM-Songs erobern Single-Charts

musik 252026

19.06.2026

Innerhalb kürzester Zeit sind KitschKrieg, Blumengarten und Shirin David mit ihrem Song „Gut genug“ viral gegangen – und begeistern sogar US-amerikanische Musikfans. Nun stößt der Ohrwurm keine Geringere als Taylor Swift ("I Knew It, I Knew You", jetzt auf 34) vom Thron der Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Dabei stellt "Gut genug" einen neuen Jahresbestwert auf, denn es ist das in 2026 meistgestreamte Lied binnen einer Woche. Außerdem erzielt Shirin David bereits ihren achten Nummer-1-Hit, wodurch sie ihren Rekord als weiblicher Artist mit den meisten Nummer-1-Hits weiter ausbaut.

Gleich mehrere WM-Titel lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass König Fußball allmählich auch in den Charts die Vorherrschaft übernimmt. Der offizielle Song "Dai Dai" (Shakira & Burna Boy, von elf auf zwei) ist dabei ebenso vertreten wie die offizielle Hymne "DNA (More Than A Game)" (Andrea Bocelli, David Guetta, EJAE & Megan Thee Stallion, neu auf 71), Helene Fischers "Heute Nacht" (von 52 auf 46), Peter Schillings "Major Tom (Völlig losgelöst)" (zurück auf 60) sowie der 2010er-WM-Klassiker "Waka Waka (This Time For Africa)" (Shakira feat. Freshlyground, 25).

Starke neun Tracks gleichzeitig bringt Olivia Rodrigo unter, beispielsweise "Stupid Song" (sechs) und "Drop Dead" (zehn). Parallel landet die Sängerin mit "You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love" ihre zweite Nummer-1-Platte nach dem 2023er-Werk "Guts". Die restlichen Top-Positionen der Album-Charts besetzen Die Toten Hosen ("Trink aus, wir müssen gehen!", zwei) und das kanadische Duo Angine de Poitrine, das mit "Vol. II" (drei) und dem Vorgänger "Vol. 1" (vier) zum Doppelschlag ausholt. Hinter der wiedererstarkten Helene Fischer ("Best Of Helene Fischer", fünf) wünschen die Sportfreunde Stiller an sechster Stelle "Happy Birthday!".

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.

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