
02.10.2026
13 Wochen am Stück führte Shakiras gemeinsam mit Burna Boy entstandener Fußball-WM- und Sommerhit "Dai Dai" die Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, an. Doch jede Siegesserie endet irgendwann einmal, und so macht die weltberühmte Sängerin nun Platz für den nächsten Superstar, nämlich Taylor Swift. Diese hat vier neue Songs veröffentlicht, die allesamt vordere Positionen erobern. Neben "Cleveland!" (13), "Pink Clouding" (15) und "Babylon" (16) stürmt "Patient Zero" sogar direkt an die Spitze – und markiert Swifts vierten Nummer-eins-Hit. Zusammen mit dem Dauerbrenner "The Fate Of Ophelia" (zehn) besteht ein Viertel der Top 20 aus Taylor-Swift-Liedern.
"Was ist mit uns los" wollen Die Toten Hosen wissen, die an vierter Stelle hinter Shakira (zwei) und Hugel, Imael Angel & Ultra Naté ("Movin' To The Sun", drei) debütieren. Wieder zurück melden sich die Backstreet Boys, die gerade in Düsseldorf für zehn Konzerte auf der Bühne stehen. Während die Ohrwürmer "I Want It That Way" (53) und "Everybody (Backstreet's Back)" (83) das Single-Ranking aufmischen, schnellt ihre 1999er-Platte "Millennium" von Platz 94 auf 14 der Album-Auswertung.

Reinhard Mey kann auch mit 83 Jahren noch überraschen, denn "Schatzhauser" markiert sein erstes Album, das er komplett allein im Studio aufgenommen hat. Außerdem feiert der Liedermacher einen eindrucksvollen Rekord: Er ist jetzt der älteste nationale Artist, der jemals an der Spitze der Album-Charts stand.
In einer äußerst veröffentlichungsstarken Woche übernehmen Till Lindemann ("Live In Krakow", zwei), Wolfgang Petry ("Ein Leben lang", drei), Kuko ("Catharsis", vier) und Linkin Park ("Unshatter Film Soundtrack (Live In São Paulo)", fünf) die weiteren Top-Positionen. Taylor Swift klettert dank einer erweiterten Version ihres Longsellers "The Life of a Showgirl", welche die bereits erwähnten vier neuen Songs enthält, von Rang 21 auf sechs.
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.