
17.04.2026
Aller guten Dinge sind drei: Bereits im dritten Jahr in Folge toppt Rapper und R&B-Sänger Jazeek die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Nach den Nummer-eins-Erfolgen „Ninetynine“ (2024) und „Most Valuable Playa“ (2025) besteigt auch seine neue Platte „4LAP“ den Thron der Hitliste. Die K-Pop-Superstars von BTS („Arirang“) ziehen sich an die zweite Stelle zurück. Bronze heimst Tom Twers‘ EP „Mein Herz kriegst du nicht“ ein.
Während Unheilig („Liebe Glaube Monster“, vier) weiterhin prominent vertreten sind, debütieren hinter dem Grafen und seiner Band gleich vier Rock- bzw. Metal-Gruppen. Der Reihe nach handelt es sich um Bring Me The Horizon („L.I.V.E. In São Paulo (Live Immersive Visual Experiment)", sechs), Lord Of The Lost („OPVS Noir Vol. 3“, sieben), Metal Church („Dead To Rights”, 13) und Long Distance Calling („The Phantom Void”, 14).
In den Single-Charts beißt sich Tame Impalas „Dracula“ erstmals an die Spitze, unterstützt vom Remix mit Blackpink-Sängerin Jennie. Die übrigen Medaillen holen Dominic Fike („Babydoll“, zwei) und Zara Larsson („Lush Life“, drei). Für die höchsten Neueinstiege zeichnen Juju („Crashout Freestyle“, sieben), Lacazette, Nizi19, Lucio101 & Yuyu19 („+49“, zehn) sowie Dardan & Azet („Nonstop”, elf) verantwortlich. Außerhalb vom Deutschrap überzeugen das Indie-Rock-Trio Temper City („Self Aware“, 41), die Girlgroup Katseye („Pinky Up“, 63) und Musikerin Holly Humberstone („To Love Somebody“, 99).
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.