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Offizielle Deutsche Charts: Rammstein stechen Helene Fischer aus

musikcharts 212017 Rammstein Paris

26.05.2017

Abrupter Stilwechsel an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment: Wo in der vergangenen Woche noch Schlagerstar Helene Fischer für Rekorde sorgte, treiben jetzt die Kultrocker von Rammstein ihr Unwesen. Till Lindemann und seine Band legen mit dem Konzertmitschnitt "Rammstein: Paris" ein echtes Brett vor und feiern bereits ihre neunte Nummer eins. Helene Fischer ("Helene Fischer") wartet dahinter die weitere Entwicklung ab.

Rockmusik in all ihren Facetten ist die durchgängige Konstante der weiteren Top-Neueinsteiger: Linkin Park ("One More Light“) erhellen die Platz drei, Papa Roach ("Crooked Teeth") beißen sich bis zu Position sechs durch und Iron Maiden bringen neben "The Complete Albums Collection 1990-2015" (neu auf neun), "The X Factor" (31), "Virtual XI" (36) und "Fear Of The Dark" (83) unter.

Vergangene Woche im Alter von nur 52 Jahren verstorben, beehrt Grunge-Ikone Chris Cornell noch einmal postum die Hitliste – und zwar mit dem Soundtrack zu "Singles" (58), der anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums neu aufgelegt wurde.

In den Offiziellen Deutschen Single-Charts ist für Robin Schulz und James Blunt alles "OK" (acht), denn sie legen den höchsten Neustart hin. Kay One ist von "Louis Louis" (zwölf) ganz angetan, während bei Bushido "Sodom und Gomorrha" (20) herrschen. Den drei Medaillenträgern Luis Fonsi feat. Daddy Yankee ("Despacito"), Alice Merton ("No Roots") und Ed Sheeran ("Shape Of You") kann weiterhin niemand etwas anhaben.

Die Offiziellen Deutschen Single-Charts präsentiert VIVA jeden Freitag mit Live-Gästen um 17 Uhr in der "VIVA Top 100"-Show auf Facebook. Ab 18 Uhr werden die kompletten Top 100 der Single- und Album-Charts auf www.viva.tv veröffentlicht. Sonntags zwischen 12 und 14 Uhr zeigt VIVA die "VIVA Top 100"-Show im TV.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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