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Album-Charts: Nickelback hängen Rihanna ab

29.11.2011

Mit dem Ohrwurm "How You Remind Me" feierten Nickelback im Jahr 2001 den internationalen Durchbruch. Zehn Jahre später sind sie Rock-Superstars – und beschenken sich zum Chartjubiläum gleich selbst. "Here And Now", der siebte Longplayer von Chad Kroeger & Co., hält auf Platz zwei der media control® GfK Album-Charts Einzug. Damit stürmen die Kanadier so weit nach oben wie nie zuvor.

Fleißbienchen Rihanna erfindet sich stets neu und bringt beinahe jedes Jahr eine neue Platte heraus. Die R'n'B-Sängerin, die zuletzt in Deutschland gastierte, bringt ihr aktuelles Motto "Talk That Talk" gewohnt freizügig an dritter Stelle der Hitliste ein. Besonders praktisch für die Winterzeit: Kate Bush kennt sage und schreibe "50 Words For Snow". Wer diese Vokabeln ebenfalls lernen möchte, wendet sich auf Position sieben vertrauensvoll an die 80er-Jahre-Ikone.

Eine Wiederauflage des Bestsellers "Some Girls" inklusive zwölf bislang unveröffentlichter Tracks haben die Rolling Stones im Gepäck. Viele Musikbegeisterte konnten nicht wiederstehen und führen das Werk bis an die 14. Stelle des Rankings.

Udo Lindenberg lässt der ganze Trubel kalt. Der Rocksänger ist die Ruhe selbst und schiebt sein "MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic" noch einmal von zwei auf eins.

In den Single-Charts machen ein Australischer Lockenkopf und eine Neuseeländische Künstlerin auf sich aufmerksam. Gotye feat. Kimbra, deren "Somebody That I Used To Know" bei YouTube mehr als 18 Millionen Mal angeklickt wurde, debütieren auf einem bemerkenswerten 20. Platz.

Bester Heimkehrer ist pünktlich zum ersten Advent der Evergreen "Last Christmas". In den media control Charts seit 1977 der erfolgreichste Weihnachtssong aller Zeiten, verbreiten seine Schöpfer Wham! an Stelle 52 Festtagsstimmung.

Ermutigt durch ihren Albumerfolg erobert Rihanna die Krone der Single-Charts zurück. Ihre Elektropop-Nummer "We Found Love", die zusammen mit Calvin Harris entstand, saust von drei auf eins. Silber geht an "Hangover" von Taio Cruz (Vorwoche: sechs), Bronze an "Geronimo" von Aura Dione (Vorwoche: zwei).

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